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Halber Mond
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Zukunft des „Halben Mond“ SPD und CDU. Dass die SPD Bürgermeister Gerhard Herbert unterstütze, sei bekannt. Die Sozialdemokraten verfügen aber nur über 13 von 37 Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung, sind also weit von der Mehrheit entfernt. Dass „schlechte Veranstaltungen“ wie die Präsentation der Vorschläge zum „Halben Mond“ als erweiterte Magistratssitzung am Donnerstag einfach eine Wiederholung finden können, gelinge aber nur, wenn andere – vor allem die CDU – entweder den Bürgermeister ebenfalls stützen, oder aber nicht wissen, was sie wirklich wollen, schreibt GLH-Fraktionschef Peter Müller in einer Pressemitteilung.

Bereits vor der Sommerpause hatte die GLH einen Antrag eingebracht, der im Kern vorsah, eine neue eigene Kostenermittlung für die Neugestaltung des „Halben Mond“ vorzunehmen. CDU-Fraktionsgeschäftsführer Matthias Horn sprach damals davon, dass, wenn zum vereinbarten Termin keine geeigneten Pläne vorlägen, der Auftrag nach einer Inverstorensuche gescheitert sei. Nach der Sommerpause lagen keine geeigneten Pläne vor. Was nun geschehe, zeige die Unentschlossenheit der CDU, in der es zwei Lager gebe, die eine Entscheidung scheuen, so Müllers Vermutung. Zum Einen das Lager, das immer noch einen „Investor mit Herz“ für eine immer weiter herunterkommende Immobilie suche.

Zum anderen die, die den „Halben Mond“ zu einem Bürgerhaus machen wollen.

Da diese beiden Lager sich nicht einigen könnten, bekomme der Bürgermeister als Kompromiss eine neue „Deadline“ bis Ende Dezember gesetzt. „Und was dann?“, müsse sich die CDU fragen lassen. Vielleicht eine neue Deadline bis Ende März?

Zeit verstreiche ungenutzt, anstatt sich Gedanken über die notwendigen Kosten der Renovierung des „Halben Mond“ zu machen. Das dann immer wieder bemühte MVV-Gutachten helfe da nicht weiter. Müller: „Wer im Jahre 2004 eine Küche für mehr als 400 000 Euro plant, der plant etwas anderes als ein auf Heppenheimer Verhältnisse zugeschnittenes Bürgerhaus.“









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